Ideen zum Thema

Garten - Kunst - im Kontext

Freiräume können schön und voller Poesie sein. Manchmal vermögen sie, die Perspektive von der alltäglichen Bezogenheit auf das Poetische, das Spielerische, auf Ideen oder das Transzendentale zu lenken, Raum dafür zu bieten. Besondere Orte und das Besondere im Ort, ansprechende Atmosphären und Raumerfahrungen sind Gegenstand ständigen Bestrebens, ein Ziel, um das man sich in der Gestaltung bemühen kann.

Landschaftsgestaltung

Landschaftsgestaltung ist eine kulturelle Transformation natürlicher bzw. vorgefundener Orte. Das Verhältnis von ‚Natur’ und ‚Kultur’ ist ihre Basis – angelegt ist es bereits im Ursprung des Begriffs ‚Kultur’: lateinisch ‚cultura’, Bearbeitung, Pflege, Ackerbau. ‚Landschaft’ selbst lässt sich begreifen als Ergebnis der Interaktion von Mensch und Natur, in der physischen Produktion ebenso wie in der Wahrnehmung und Reflektion über geographisch definierte Räume.

Urbane Gärten

Garten: mit natürlichen Elementen kultivierter Freiraum, ein Ort des Erlebens des jahreszeitlichen Wandels, der Betätigung, des Spiels, der Ruhe und der Begegnung. In diesem Sinne sind die Freiräume der Stadt „Mein urbaner Garten“ – als aktiv mitgestaltete ebenso wie rezipierte Stadt-Natur bzw. Kultur. 

Urbane Gärten/die Stadt als Garten – eine Frage des Maßstabs und der Perspektive.

Landschaftsarchitektur

Landschaftsarchitektur betrifft das Außen, jenseits der Gebäudehüllen. Über Raumzusammenhänge, Ausblicke, Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünungen ist sie verbunden mit dem Innen, auch im Sinne des eigenen Erlebens; sie ist entsprechend exponiert – gegenüber der Witterung ebenso wie der gesellschaftlichen Nutzung. So persönlich ein Garten sein kann, so öffentlich sind Straßen, Plätze, Parks und die weitere Umgebung.

Impressionen

Jahreszeitenwechsel, Witterung, Pflanzen, Steine, Begegnung, Spiel, Freiräume.

(alle Fotos © Dörte Eggert-Heerdegen)

Material

Die Wirkung des Lichtes ist abhängig von der Referenzfläche, auf die die Sonneneinstrahlung trifft, sie variiert entsprechend der Reflektionseigenschaften und der Bearbeitung der Materie. Die Wahl von Stoff und Struktur unterstützt und ergänzt die Farb- und Schattenkonzeption. Je nach Eigenfarbe und je nachdem, ob eine Oberfläche rauh oder glatt ist, erscheint ein Stoff heller oder dunkler. Auswahl und Komposition sind entscheidend für die Wahrnehmung der Substanz.